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Jubiläumsgrat im Winter - Von der Zugspitze zur Alpspitze

Ein beliebtes wenn auch anspruchsvolles Ziel ist die Begehung des winterlichen Jubiläumsgrates. Dieser verläuft von der Zugspitze über die Höllentalspitzen bis zum Hochblassen und Grieskarscharte. Danach führt ein Gegenaufstieg auf die Alpspitze. Nun folgt der Abstieg über die Schöngänge zum Kreuzeckhaus. Der Jubiläumsgrat ist rund 6 Kilometer lang und die Begehung dauert zwei Tage. Die Schwierigkeiten liegen im verschneiten Fels, der Länge und der Ausgesetztheit. Eine Winterbesteigung des Jubiläumsgrates ist mit einer anspruchsvollen Westalpentour vergleichbar.

Geplantes Programm
1. Tag: Am Vorabend gemeinsamer Treffpunkt in Grainau, Tourenbesprechung und Talübernachtung. 2. Tag: Mit der Seilbahn auf die Zugspitze (2962 m) und über den Grat bis zur Jubiläumsgrathütte (2684 m), Übernachtung. 3. Tag: Grattour zur Grieskarscharte (2465 m) und Aufstieg zur Alpspitze (2620 m), Abstieg über die Schöngänge zum Kreuzeckhaus oder über den Alpspitz Ferrata Klettersteig zur Osterfelderbahn, Rückfahrt zum Eibsee.

Voraussetzungen
Der Jubiläumsgrat ist kein Klettersteig, sondern eine hochalpine und anspruchsvolle Hochtour mit Westalpencharakter. Persönliche Voraussetzungen sind: Trittsicherheit auf schmalen Graten, Schwindelfreiheit, Klettern im Auf- und Abstieg bis zum 3. Grad mit Steigeisen sowie eine sehr gute Kondition für die vielen Auf- und Abstiege. Mit schwerem Rucksack und Biwakausrüstung betragen die täglichen Gehzeiten rund 6-9 Stunden. Da die Tour von der Zugspitze auf rund 3000 Meter Höhe beginnt, ist eine Höhenanpassung unbedingt notwendig.

Hinweis
Nachweis einer Rettungsversicherung oder DAV-Mitgliedschaft. Der Jubiläumsgrat kann nicht verkürzt oder durch einen Talabstieg abgebrochen werden. Wird eine Helikopterrettung aufgrund eines Unfalls, Krankheit oder Erschöpfung durch den Teilnehmer notwendig, trägt dieser alle Kosten der Bergrettung.

Karte und Literatur
Alpenvereinskarte Nr: 4/2, Wetterstein- und Mieminger Gebirge.
Alpenvereinsführer Wetterstein, Bergverlag Rudolf Rother.

Persönliche Ausrüstung Winterbergsteigen
Steigeisenfester und warme Bergschuhe, Steigeisen, Pickel, Hüftsitzgurt, Helm, Stirnlampe, Schraubkarabiner, HMS-Karabiner, Bandschlinge, Rucksack, warme Bekleidung, Wechselwäsche, Mütze, eventuell Gesichtsmaske, warme Fingerhandschuhe, warme Ersatzhandschuhe (Wollfäustel oder Daunenhandschuhe), Sonnenbrille, Skibrille, Sonnencreme, Besteck, Tourenproviant, Taschenmesser, Thermosflasche, warmer Schlafsack ca. -15° C, Biwaksack. Eine ausführliche Ausrüstungsliste erhalten Sie mit der Reisebestätigung.

Termin nach Vereinbarung

Leistungen
• Staatlich geprüfter Berg- und Skiführer
• Reise-Rücktrittskosten-Versicherung
• Organisation
• 1 Übernachtung Biwakschachtel
• Leihausrüstung: Kocher, Gas, Töpfe

Bergführerhonorar € 980,-
1 Teilnehmer pro Bergführer

Teilnehmerzusatzkosten
Übernachtung, Seilbahnen und Transfer ca. € 95,-

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